Referenzen

HPA - Köhlbrandtunnel (KBT)

Die bestehende, 1974 freigegebene, Köhlbrandbrücke ist mit einer lichten Höhe von NHN 53 m eine der bekanntesten Brücken Deutschlands und ein Wahrzeichen der Stadt Hamburg. Der bauliche Zustand, die geringe Durchfahrtshöhe sowie der verkehrliche Bedarf erfordern den zügigen Neubau einer neuen Köhlbrandquerung. Auf Basis verschiedener Studien, die im Vorfeld durch die HPA erstellt worden sind, wurde im Oktober 2019 der Auftrag zur Generalplanung einer Bohrtunnellösung als Ersatzbauwerk durch die HPA beauftragt. Ziel ist, die Generalplanung bis zum Abschluss der Entwurfs- u. Genehmigungsplanung einer neuen Köhlbrandquerung einschließlich aller dazu notwendigen Bauwerke (Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Gebäude z.B. Betriebsgebäude), Anlagen (z.B. Außenanlagen, Entwässerungsanlage, Regenrückhaltebecken, Entwässerungsreinigung, Hebeanlagen/ Pumpwerke etc.), Einrichtungen (z.B. Verkehrseinrichtungen), technischen Ausstattungen sowie der notwendigen Rückbauarbeiten und Bestandsaufnahmen betroffener Bauwerke und Anlagen im Planungsgebiet bis zur Genehmigungsreife zu planen.

Die Führung der Trasse soll unter dem Köhlbrand als zweiröhriger Bohrtunnel mit Innovationsquerschnitt in Tübbingbauweise als anbaufreie Hauptverkehrsverbindung zwischen der BAB 7 und der Finkenwerder Straße im Westen und den Straßen Roßdamm/Neuhöfer Damm im Osten des Köhlbrands erfolgen. Es sind die Verkehrsanlagen des Hauptverkehrs, Erschließungs- und untergeordneten Erschließungsnetzes jeweils in den Anschlussbereichen West (Waltershof) und Ost (Neuhof) unter Berücksichtigung der erforderlichen Verkehrstechnik und Tunnelausstattung zu planen. Die sich aus der Führung der Verkehrsanlage ergebenden konstruktiven Ingenieurbauwerke – wie Bohrtunnel, Tunnel in offener Bauweise, Tröge, tiefe Baugruben und eine Vielzahl von Brücken mit bis zu 1000m Länge sowie Stütz-/Uferwände und Dämme und auch vorhandene bzw. betroffene Bauwerke – sind in der Objekt- und Tragwerksplanung zu planen.

Neben den Aufgaben der Gesamtplanungskoordination für das Projekt KBT in den Leistungsphasen 1 – 4 nach HOAI für Verkehrsanlagen, technische Ausstattung, Freianlagen und Ingenieurbau nimmt ONP Aufgaben in den Teilprojekten Tunnelbau und -ausstattung sowie Baulogistik wahr und bringt tunnelbau-technische Expertise in das Projekt ein. Im Weiteren ist die ONP, insbesondere durch die langjährige Ausführungskompetenz ihrer Mitarbeiter, für die Koordination der Planungen im Bereich Konstruktiver Ingenieurbau und Brücken (Neu- und Rückbau) zuständig. Darüber hinaus unterstützt ONP bei der Projektsteuerung und Projektleitung, bei der Erstellung diverser Anfrageunterlagen, bei besonderen fachtechnischen Fragestellungen sowie im Risikomanagement.